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Betriebsarten der Uhren

Autonome Uhren/Einzeluhren

Quarzuhr: Autonome Uhren, bei denen bei Inbetriebnahme die manuelle Zeiteinstellung erforderlich ist, grundsätzlich ohne automatische Sommer-/Winterzeitumstellung.

Funkuhr: Autonome ganggenaue Uhren, die über den deutschen Zeitzeichen-Sender DCF77 innerhalb ca. 1500 km Radius um Frankfurt/M. synchronisiert werden, vollautomatische Zeigerkennung (bei analogen Uhren) und Sommer- /Winterzeitumstellung. Betriebsspannung über Batterie oder über Netz 230 V.

Achtung! Der Funkempfang kann in Gebäuden durch bauliche Gegebenheiten eingeschränkt sein und sollte vor Beschaffung und Inbetriebnahme von autonomen Funkuhren geprüft werden. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung raten wir daher generell zum Einsatz einer sehr stabilen Haupt- und Nebenuhrenanlage, z. B. Uhrensystem NIS-TELNU.

Systemuhren mit Hauptuhr

Impuls-Nebenuhr: Eine Systemuhr, die über eine Hauptuhr mit 12/24 V polwechselndem Minutenimpuls angesteuert wird. Bei der Installation/Inbetriebnahme ist zu beachten, dass alle Nebenuhren polrichtig angeschlossen sind. Bei Uhren mit Datumsanzeige muss bei Inbetriebnahme oder nach Störungsbeseitigung das aktuelle Datum manuell eingegeben werden. Für Analoguhren mit Sekundenzeiger ist im Regelfall eine zusätzliche 2-adrige Leitung für den Sekundenimpuls von der Hauptuhr oder ein integriertes Synchronsekundenwerk erforderlich.

NIS-TELNU-Uhr: Intelligente Nebenuhren, die über eine TELNU-Hauptuhr mit seriellem Zeittelegramm (Sekunden, Minuten, Stunden, Tag, Monat, Wochentag und Jahr) ohne zusätzliche Leitung (Betriebsspannung und Datenübertragung über eine zweiadrige Leitung) angesteuert werden. Alle Analoguhren (auch mit Display für Datumsanzeige und/oder Sekundenzeiger) und Digitaluhren können mit diesem System betrieben werden. Vollautomatische Zeigereinstellung durch elektronische Zeigerkennung mit Sommer-/Winterzeitumstellung. Bei Inbetriebnahme und auch nach Störungsbeseitigung wie zum Beispiel Kabelbruch oder Kurzschluss erfolgt automatische Einstellung des Uhrensystems. Gleiche Einstandskosten wie bei

den klassischen impulsgesteuerten analogen Innen-Nebenuhren bis 40 cm Zifferblattdurchmesser. Nicht nur eine einmalige erhebliche Kosteneinsparung bei der Inbetriebnahme ist es, was "zählt", auch die zuverlässige Technik gibt Sicherheit und spart Betriebskosten.

NIS-netTime-Uhren: Intelligente, selbstüberwachende (S)NTP-Netzwerkuhren, die per ToE (Time over Ethernet) synchronisiert werden. Die Uhren sind mit einem Netzwerkkabel in das vorhandene LAN integriert und können direkt ohne eine zusätzliche Stromversorgung (PoE – Power over Ethernet) betrieben werden. Die Uhrzeitinformationen werden wahlweise vom vorhandenen NTP-Server oder über das Internet von einem NTP-Pool bereitgestellt. Alle Analoguhren und Digitaluhren können mit diesem System betrieben werden. Mit Ihrem Internetbrowser (z. B. Internet Explorer oder Mozilla Firefox) haben Sie die Möglichkeit, sämtliche Konfigurationen wie z. B. die IP-Adresse (automatisch über DHCP oder manuell), Zeitzonen, E-Mail-Benachrichtigung bei Fehlfunktion und viele weitere Einstellungen komfortabel und praktisch vorzunehmen. Mit dem optionalen NIS-time-ClockExplorer haben Sie Ihr komplettes Uhrensystem im Überblick. Dieses Administratortool ermöglicht eine schnelle Konfiguration und Überwachung aller Uhren in Ihrem LAN.

DHF Funkuhr:  Das drahtlose Uhrensystem DHF synchronisiert ein Uhrennetz in einem oder mehreren Gebäuden ohne verlegen eines Kabels zwischen den Uhren. Die Hauptuhr sendet einen sogenannten AFNOR Zeitcode über einen Funksender auf dem Frequenzband 869 MHz. Die Nebenuhren (Analog oder Digital) empfangen die Zeitinformationen und synchronisieren automatisch. Im Falle von Interferenzen oder anderen Störeinflüssen laufen die Uhren autonom im Quarzbetrieb weiter, bis der Funkempfang wieder gegeben ist. Die Funkwellen reichen dabei auch durch Wände. Die Entfernung der Funksignale reicht ca. 100 bis 200 Meter. Sie ist von Anzahl, Struktur und Stärke der Wände abhängig. Das drahtlose Uhrensystem DHF benutzt eine sichere digitale Funkübertragung, um Interferenzen mit anderen Sendequellen zu vermeiden. Dank einer softwaregestützten Analyse der Zeitinformationen ist das drahtlose System dabei annähernd so betriebssicher wie ein drahtgebundenes System.

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